Pressemitteilung

Landentwicklung
  • 11.07.2017

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Flurneuordnungsverfahren Burgstetten-Erbstetten ist ein großer Erfolg“

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Abschluss der Flurneuordnung Burgstetten-Erbstetten

„Durch das Flurneuordnungsverfahren Burgstetten-Erbstetten konnten die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft erheblich verbessert sowie die Landeskultur und die Landentwicklung nachhaltig gefördert werden“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, bei der Abschlussfeier der Flurneuordnung Burgstetten-Erbstetten am Freitag (7. Juli) in Burgstetten (Rems-Murr-Kreis).

„In enger Zusammenarbeit zwischen dem Vorstand der Teilnehmergemeinschaft als Vertreter der Grundstückseigentümerinnen, der Kommune und der Flurneuordnungsverwaltung wurden mit dem Instrument Flurneuordnung maßgeschneiderte Lösungen erarbeitet und erfolgreich umgesetzt“, betonte die Staatssekretärin. So wurde ein neues Wege- und Gewässernetz hergestellt, das für moderne landwirtschaftliche Maschinen geeignet ist, aber auch Freizeitnutzern wie Radfahrern oder Spaziergängern gerecht wird. Die landwirtschaftlichen Gewanne rund um Burgstetten wurden in der Weise neu geordnet, dass die neuen Grundstücke nach Lage, Form und Größe für eine wirtschaftliche Bewirtschaftung optimiert und Nutzungskonflikte aufgelöst sind.

„Den Spagat zwischen Ökonomie und Ökologie zu schaffen ist eine besondere Herausforderung. Mit viel Weitblick wurden bei der Planung Landschaftselemente berücksichtigt und Eingriffe in ökologisch sensible Bereiche auf ein Minimum reduziert“, erläuterte die Staatssekretärin.
Durch gezielte Baumpflanzungen und die Schaffung von Feuchtflächen seien Verbundstrukturen und neue Lebensräume für die Tier- und Pflanzenwelt geschaffen worden.

„In diesem Flurneuordnungsverfahren wurden Maßnahmen im Umfang von insgesamt rund 1,9 Millionen Euro umgesetzt. Neben Fördermittel in Höhe von etwa 1,1 Millionen Euro haben im Wesentlichen die Gemeinde Burgstetten, die Stadt Backnang und der Rems-Murr-Kreis sowie die Teilnehmergemeinschaft rund 757.000 Euro beigesteuert. Wenn ich heute nach Burgstetten blicke, so war das eine wichtige Investition in die Zukunft des Ländlichen Raums im Rems-Murr-Kreis“, betonte Staatssekretärin Gurr-Hirsch.

Hintergrundinformationen:
Weitere Informationen zum Thema Landentwicklung sind auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz unter www.mlr-bw.de und zur Flurneuordnung Burgstetten-Erbstetten unter www.lgl-bw.de/2239 abrufbar.


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