Zukunft Wald

Das Blatt wenden – Gemeinsam für die Zukunft unserer Wälder

Das Blatt wenden

Unser Herz schlägt für den Wald. Schon immer. Wir Försterinnen und Förster, Forstwirtinnen und Forstwirte Baden-Württembergs arbeiten täglich daran, den Wald gesund und zukunftsfähig zu erhalten – indem wir ihn pflegen, schützen, naturnah bewirtschaften und wenn nötig klimafitte Baumarten nachpflanzen. In unserer täglichen Arbeit werden die verheerenden Folgen des Klimawandels für unsere Wälder von Jahr zu Jahr auf erschreckende Weise immer sichtbarer.

Warum ist der Wald so wichtig fürs Klima?

Unsere Wälder sind nicht nur stark vom Klimawandel bedroht – sie selbst sind wichtige Klimaschützer! Mit ihren Nadeln und Blättern filtern sie das klimaschädliche Kohlendioxid  aus der Luft und spalten es in Sauerstoff und Kohlenstoff. Den Sauerstoff geben sie wieder an die Luft ab. Das ist für uns Menschen überlebensnotwendig, denn ohne den Sauerstoff zum Atmen könnten wir nicht überleben. Den Kohlenstoff lagern die Bäume in ihrem Holz ein.

Ist ein Baum alt und fällt um, dann wird der Kohlenstoff bei der Zersetzung des Holzes in Form von Kohlendioxid  wieder an die Luft abgegeben. Deswegen ist es so wichtig für die Umwelt, dass wir Forstleute im Rahmen einer nachhaltigen und naturnahen Waldwirtschaft regelmäßig Bäume ernten, damit diese zum Beispiel als Bauholz verwendet werden können. Denn im verbauten und langfristig genutzten Holz bleibt der Kohlenstoff weiterhin gebunden. Wir Forstleute achten darauf, dass im Wald immer neue Bäume nachwachsen, die dann wiederum Kohlenstoff binden können. Ein nachhaltig bewirtschafteter Wald ist also gut für das Klima! Und indem viele Menschen Holzprodukte aus solchen Wäldern nutzen oder mit Holz ein Haus bauen, tragen sie einen wertvollen Teil zum Klimaschutz bei.

Ein kräftiger Baum produziert ungefähr so viel Sauerstoff, wie zehn Menschen zum Atmen benötigen.

Geht die Waldwirtschaft Baden-Württembergs gut mit den Wäldern um?

Ja, denn naturnahe, nachhaltige Waldbewirtschaftung ist für uns selbstverständlich

Seit Jahrzehnten bewirtschaften wir Forstleute die staatlichen und kommunalen Wälder nachhaltig und naturnah. Wir verstehen uns als Unterstützer des Waldes, damit dieser seine wichtigen Aufgaben für die Natur und die Menschen weiterhin erfüllen kann. Wir greifen sanft und pfleglich ein und passen die Bewirtschaftung unserer Wälder für einen Ausgleich aller Waldfacetten immer wieder auf wissenschaftlicher Grundlage an. Wir planen umsichtig und langfristig. Unser Ziel sind mehrstufig aufgebaute Wälder, in denen alte und junge Bäume vorhanden sind. Das bedeutet im Idealfall: Fällen wir einen Baum, so wächst daneben schon sein Nachfolger nach. Insgesamt entnehmen wir nicht mehr Holz als nachwächst. Dieses Grundprinzip nennen wir den Generationenvertrag. Für den Wald zu arbeiten, bedeutet nämlich, für die Zukunft und für die Generationen nach uns zu arbeiten.

Wer prüft das nach?

Unabhängige Waldzertifizierungen nach den Standards von FSC® bzw. PEFCTM belegen die nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern und garantieren die Einhaltung ökologischer und sozialer Standards. Die Staats- und Kommunalwälder Baden-Württembergs sind überwiegend zertifiziert, ebenso ein großer Teil der Wälder in Privatbesitz.

Alle 10 bis 20 Jahre wird eine umfassende Zustandserfassung und Planung für die Wälder durchgeführt. Diese nennen wir Forsteinrichtung. Sie stellt für jeden Forstbetrieb sicher, dass nachhaltig gewirtschaftet wird. Der Erfolg wird durch die Ergebnisse der Bundeswaldinventur bestätigt. Danach hat Baden-Württemberg unter allen Bundesländern den höchsten Anteil von naturnahen und sehr naturnahen Wäldern und weist das größte Volumen an ökologisch wertvollem Totholz auf.

Warum profitieren von einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung Natur und Mensch?

Eine nachhaltige Waldbewirtschaftung behält alle Facetten des Waldes im Blick. Denn der Wald ist keine Plantage. Er hat äußerst wichtige Schutzfunktionen. Er liefert uns in seinen Blättern und Nadeln überlebenswichtigen Sauerstoff zum Atmen, in seinen Böden reinigt und speichert er Wasser und durch sein verzweigtes Wurzelwerk hält er den Boden fest. Der Wald ist auch Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Wir Forstleute sorgen dafür, dass der Naturschutz auch im Wald umgesetzt wird. Wir weisen spezielle Waldbiotope aus und pflegen diese. Besonders in toten Bäumen und Höhlenbäumen fühlen sich viele Tierarten sehr wohl. Zum Erhalt der Artenvielfalt lassen wir viele solcher Bäume ganz bewusst stehen. Wir nennen sie Habitatbäume. In manchen Wäldern wird die Natur völlig sich selbst überlassen, diese nennen wir Bannwälder.

Uns ist es sehr wichtig, dass sich die Menschen in den Wäldern wohlfühlen und gut erholen können. Es ist sogar wissenschaftlich nachgewiesen, dass Bewegung im Wald gesund hält und Glückshormone ausschüttet. Damit das überhaupt möglich ist, stellen wir viele unserer Forstwege als Wander-, Rad-, Reit- und Sportwege zur Verfügung und pflegen diese für die Waldbesucherinnen und Waldbesucher. Am Wegesrand findet man häufig Grillplätze und Waldspielplätze, die wir Forstleute unterhalten.

Als besondere Walderholungsangebote entwickeln wir Walderlebnispfade zu spannenden Themen in reizvollen Naturlandschaften. Diese sind teilweise sogar barrierefrei. Um noch mehr über den Wald zu lernen, kann man bei uns Waldpädagogikveranstaltungen buchen. Mit der mobilen Waldbox können unsere Waldpädagogen auch in einen Wald in der Nähe von Schulen oder Kindergärten kommen.

Lesen Sie hier mehr über das Sonderprogramm Biodiversität in Baden-Württemberg.

Bad Urach

Unser Wald – ein erkrankter Klimaschützer

Wer sich in unseren Wäldern umschaut, kann leider trotz nachhaltiger Waldbewirtschaftung manchmal große kahle Flächen entdecken. Dort sind die Bäume von Stürmen umgeweht worden oder im trockenheißen Sommer verdorrt. Von Hitze geschwächte Bäume sind viel anfälliger für Schädlinge. So sind in den vergangenen Jahren viele Waldbäume dem massenhaften Befall des Borkenkäfers oder anderen Schädlingen zum Opfer gefallen. Diese kranken Bäume mussten dann als Waldschutzmaßnahme schnell entfernt werden, sonst hätten sich noch mehr umliegende Bäume „angesteckt“. Das sind traurige Auswirkungen des Klimawandels und der bereits gestiegenen Temperaturen. Ein paar Grad Celsius machen bei Wäldern extrem viel aus. Unter normalen Umständen passen sie sich an Temperaturveränderungen von selbst an, indem sich die anpassungsfähigsten Bäume einen Konkurrenzvorteil verschaffen und sich damit über mehrere Baumgenerationen hinweg die Genetik verändert. Doch dafür ist der Klimawandel zu schnell. Vielen unserer heimischen Bäume ist es bereits jetzt zu heiß und zu trocken und so sterben sie ab.

Hintergrundinfos zur Fichte

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es viele große kahle Waldflächen. Auf diesen wurden oft reine Fichtenwälder gepflanzt, da Fichten schnell wachsen und mit den widrigen Bedingungen auf Freiflächen gut klarkommen. Diese Entscheidung haben vorherige Förstergenerationen nach bestem Wissen und Gewissen – auf Basis ihres damaligen Wissensstands und der damals vorherrschenden Bedürfnisse der Gesellschaft – getroffen. Es hat sich im Laufe der Zeit herausgestellt, dass diese Wälder sehr anfällig für Stürme, Dürre und Borkenkäfer sind. Oft stehen die Fichten auf unpassenden Standorten, an denen sie nicht genügend Wasser im Boden bekommen oder zu unstabil stehen. Bis heute hat sich viel an unserer Arbeitsweise verändert. Denn darüber, wie das Ökosystem Wald funktioniert, lernen wir durch die Forschung unserer forstlichen Wissenschaftler ständig Neues dazu.

Es gibt aber auch Standorte in Baden-Württemberg, an denen Fichten bisher gut wachsen konnten. Mit dem Klimawandel sind jedoch selbst diese Standorte noch weniger geworden. So sind in den letzten Jahren auch in den höheren und gut geeigneten Lagen des Schwarzwalds viele Fichten dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen. Unsere Wissenschaftler sagen voraus, dass es im Jahr 2100 wahrscheinlich kaum noch Fichten in Baden-Württemberg geben wird. Reine Fichtenwälder werden von uns Forstleuten in vielfältige Mischwälder umgewandelt.

Die Wärmestufen Baden-Württembergs

Auf diesen Karten sind die Wärmestufen Baden-Württembergs abgebildet. Ihre Namen sind von den in Baden-Württemberg vorkommenden Höhenstufen abgeleitet. Auf der Karte, die den Zeitraum 1960 – 1990 darstellt, reichen die Wärmestufen noch von hochmontan (kalt bis sehr kalt) bis planar (heiß). Unsere forstlichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beobachten mit Sorge die beständig steigenden Messwerte der letzten Jahre. Sie haben auf Basis der zwei Klimaszenarios des internationalen Klimarats (IPCC) das Klima und die Wärmestufen Baden-Württembergs für das Jahr 2100 abgeleitet und in den zwei weiteren Karten dargestellt.

Darauf ist zu erkennen, dass wir durch die Erderwärmung unsere kälteste Wärmestufe, die hochmontane Stufe (kalt bis sehr kalt), verlieren. Dies ist bereits jetzt schon der Fall. In Klimaszenario 2, dem stärkeren der beiden Szenarios, verschwindet bis auf wenige Reste sogar auch die montane Stufe (kühl bis mäßig kalt). Wenn der Klimawandel weiterhin so drastisch voranschreitet, wird es im Jahr 2100 in manchen Gegenden Baden-Württembergs dauerhaft so warm sein wie heute in der Mittelmeerregion. Die betroffenen Gebiete sind dunkelrot markiert. Für diese Wärmestufe (sehr heiß), die bisher in den Höhenstufen von Baden-Württemberg nicht vorkam, müssen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erst noch einen Namen festlegen. Sie wird wahrscheinlich planar/kollin-submediterrane Stufe lauten. Für unsere Waldbäume sind Hitze und Trockenheit eine enorme Belastung.

Wie arbeiten wir Forstleute am Zukunftswald?

Unsere Waldforscher für den Wald der Zukunft

Aufgrund des Klimawandels werden sich unsere Wälder sehr verändern. Wir Forstleute unterstützen den Wald im Klimawandel, indem wir Baumarten pflanzen und pflegen, die im Klimawandel überlebensfähiger sind. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich genau mit diesen Fragen und führen schon seit vielen Jahren Beobachtungen und Untersuchungen auf Versuchsflächen durch. Sie arbeiten an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) in Freiburg. Unsere „Waldforscher“ geben uns Empfehlungen, an welchen Standorten in Baden-Württemberg sich welche Baumarten voraussichtlich gesund entwickeln können. Mit diesen Erkenntnissen wandeln wir unsere Wälder um, damit sie fit für die Zukunft werden. Damit begonnen haben wir vor circa 30 Jahren. Diese Aufgabe wird noch viele Förstergenerationen nach uns beschäftigen, bedenkt man, dass ein Baum bis zu 300 Jahren und mehr im bewirtschaften Wald steht..

Wir machen unsere Wälder klimafitter

Auf Basis der wissenschaftlichen Erkenntnisse der FVA pflanzen und pflegen wir möglichst klimafitte Baumarten. Zunächst sind dies heimische, Baumarten, die an das wärmere und trockenere Klima besser angepasst sind und bisher seltener in unseren Wäldern vorkommen. Zusätzlich werden europäische Baumarten aus wärmeren, trockeneren Klimazonen wie dem Mittelmeerraum beigemischt – aber nur solche, für die die Untersuchungen unserer Wissenschaftler ergeben haben, dass sie sich bei uns gut entwickeln können. Außerdem kommen für eine Beimischung auch ausgewählte Baumarten aus Asien und Amerika in Betracht. Wir gehen auch dabei sehr behutsam vor, damit unser Ökosystem Wald stabil bleibt. Baumarten, die unsere heimischen Baumarten stark verdrängen würden oder unseren heimischen Tieren keinen Lebensraum bieten, sind tabu.

Auch möchten wir unsere heimischen Hauptbaumarten auf den Klimawandel vorbereiten. So wird zum Beispiel dazu geforscht, inwiefern Buchensamen aus dem Balkan in unseren Wäldern eingesetzt werden können. Denn man vermutet, dass diese von ihrer genetischen Veranlagung her besser mit Hitze und Trockenheit auskommen können als unsere heimischen Buchen.

Für die Bepflanzung nutzen wir herkunftsgesichertes, qualitativ hochwertiges Pflanzgut. Auch das wird von unseren Expertinnen und Experten streng überwacht.

 

Unsere Waldmission

Wir gestalten Mischwälder, in denen eine Vielfalt an Baumarten wächst. In unseren Wäldern der Zukunft wachsen gleichzeitig alle Generationen, vom kleinen Bäumchen bis zum alten Baum. Die Baumarten sind möglichst anpassungsfähig an klimabedingte Veränderungen und stehen an den Standorten, die ihnen optimale Wuchsbedingungen bieten.

 

Die Waldstrategie BW

Mit der Erarbeitung einer `Waldstrategie Baden-Württemberg´ arbeiten wir unter Beteiligung verschiedener Akteurinnen und Akteure, die dem Waldsektor zuzuordnen sind oder mit dem Waldsektor in Verbindung stehen, die strategischen Stoßrichtungen heraus, mit denen wir diesen Entwicklungen begegnen können. 

Gemeinsam das Blatt wenden!

Wir Forstleute arbeiten schon lange intensiv daran, das Blatt zu wenden. Auch Sie können dabei helfen!

Immer häufiger werden wir gefragt: „Ich möchte helfen den Wald zu retten, was kann ich tun?“ Viele Menschen denken dabei als erstes daran, Bäume zu pflanzen. Das Interesse, sich an Baumpflanzaktionen zu beteiligen, ist groß. Wichtig bei solchen Aktionen ist, dass diese gut von professionellen Forstleuten begleitet werden, damit die Bäumchen auch gut anwachsen und gedeihen. Das Anpflanzen von Bäumen ist Teil unserer täglichen Arbeit und wird von uns fachgerecht vorgenommen. Das Hilfreichste, was alle ganz konkret für den Wald tun können und dringend tun sollten: einen persönlichen Beitrag leisten, um den Klimawandel und damit die Waldnot zu stoppen. Der Klimawandel ist ein durch und durch menschengemachtes Problem und die Ursache für die aktuellen, gravierenden Waldschäden. Jede und jeder von uns ist gefragt, den Klimawandel aufzuhalten.

Im Alltag gibt es sehr viele Möglichkeiten, einen Beitrag zu leisten und den unerwünschten Ausstoß von Kohlendioxid  auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

Reparieren statt Wegwerfen

Immer, wenn wir etwas Neues kaufen, wurde bei der Herstellung Kohlendioxid freigesetzt. Es belastet die Umwelt weniger, Dinge lange zu benutzen und im Bedarfsfall zu reparieren

Regional kaufen spart lange Lieferwege

Viele Lebensmittel haben bereits einen weiten Weg hinter sich, wenn wir sie im Supermarkt um die Ecke kaufen können. Teilweise werden sie mit dem Flugzeug um die halbe Welt geflogen, was Umwelt und Klima stark belastet. Darauf kann man verzichten. Viele Landwirte haben Hofläden, einen Stand auf dem Markt oder liefern „Grüne Kisten“ nach Hause. Es gibt auch eine App, die Regionalvermarkter anzeigt. Sie heißt „Von Daheim BW“. Wer regional und saisonal kauft, ist in vielerlei Hinsicht auf der sicheren Seite!

Produkte aus Holz nutzen

Wer die Wahl hat, etwas aus Plastik oder aus Holz zu kaufen, sollte sich für Holz entscheiden. Holz ist im Gegensatz zu Erdöl, aus dem Plastik hergestellt wird, ein nachwachsender Rohstoff. Außerdem speichert das Holzobjekt den vom Baum aus der Luft gefilterten Kohlenstoff in seinem Innern. Wichtig: Beim Kauf auf heimisches Holz aus zertifiziert nachhaltiger Waldbewirtschaftung achten.

Den Wald bei sich zu Hause haben – Bauen mit Holz

Mit Holz zu bauen liegt im Trend. Das ist ja nur zu verständlich: In einem Gebäude aus Holz fühlt man sich einfach wohl. Holzgebäude schaffen auf natürliche Art ein gesundes Raumklima. Die Holzbauweise ist auch eine sehr gute Lösung für die Wohnungsknappheit in dicht bebauten Städten. Mit Holz kann man auf vorhandene Häuser vergleichsweise einfach, schnell und preiswert eine zusätzliche Etage aufsetzen. Holz dämmt von selbst auf natürliche Weise. Man spart also auch Heizenergie und schont dadurch zusätzlich die Umwelt. Außerdem lassen sich mit Holz viele energieintensive und damit wenig klimafreundliche Bau- und Werkstoffe ersetzen.

Über die Kampagne

„Das Blatt wenden – Gemeinsam für die Zukunft unserer Wälder“ wird das Jahresmotto 2021 für die Kommunikation der Landesforstverwaltung und ihrer Partner.

Die Infokampagne hat das Ziel, die Öffentlichkeit für die aktuelle Situation klimabedingter Waldschäden zu sensibilisieren und sie mit Hintergrundinformationen zu versorgen. Außerdem sollen die Bürgerinnen und Bürger dazu angeregt werden, ihren ganz persönlichen Beitrag für die Zukunft gesunder Wälder zu leisten, indem sie sich im Alltag klimabewusst verhalten.

Ende 2020 wird als Auftakt eine Social Media-Vorkampagne gestartet, welche die Themen der Infokampagne ins Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger rücken soll. Für 2021 sind zahlreiche Aktionen geplant, dazu gehören:

  • Medienkampagne auf Plakaten und Infoscreens
  • Videos zu verschiedenen Schwerpunktthemen auf der Landing Page und Kommunikation über die Sozialen Medien
  • Verstärkung der regionalen Öffentlichkeits- und Pressearbeit zum Thema
  • Infobroschüren und weiteres Kommunikationsmaterial
  • Inhaltliche Schwerpunktsetzung der Forstbeiträge auf den Gartenschauen 2021
  • Regionale Pflanzaktionen und Umweltbildungstage
  • Regionale Wanderausstellungen