Gesundheit

Vogelgrippe: Weitere Kontrollen im Reiseverkehr

Durch die Ausbrüche in der Türkei bleibe die derzeitige Risikoeinschätzung bestehen. Die erfolgreichen Maßnahmen zur Verhinderung der Einschleppung der Seuche nach Baden-Württemberg werden fortgeführt. Hauk hob hervor, dass derzeit das größte Risiko von illegalen Importen von lebendem Geflügel, Geflügelteilen und – produkten ausgehe. Deshalb werde das EU-weite Verbot der Einfuhr von lebendem Geflügel, Geflügelteilen und Geflügelprodukten aus der Türkei weiter bestehen bleiben. "Wir setzen das baden-württembergische Wildgeflügel-Monitoring fort, die stichprobenartige Überprüfung des Reiseverkehrs auf den Flughäfen und auf den Straßen wird intensiviert", sagte Hauk .

Minister Hauk appellierte an alle Reisenden, die Verbote zu beachten. Die Geflügelbesitzer werden darauf hingewiesen, dass eine gemeinsame Fütterung von Haus- und Wildgeflügel nicht statthaft ist und dass geringste Anzeichen der Seuche dem zuständigen Veterinäramt gemeldet werden müssen.

Über eine erneute Aufstallung müsse nach einer Risikobewertung durch den Bund entschieden werden. Hauk forderte ein gemeinsam abgestimmtes Vorgehen. "Wir müssen spätestens zum Rückzug der Zugvögel ab März eine Entscheidung treffen", sagte Hauk .

Weitere Informationen werden im Internet angeboten unter: www.mlr.baden-württemberg.de Stichwort: Tiergesundheit / Geflügelpest.

Quelle:

Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum