Pressemitteilung

Landwirtschaft
  • 03.07.2018

‚Wege zu einer ambitionierten Eiweißstrategie für Europa‘, Veranstaltung vom 28. Juni 2018 in Brüssel

  • Die Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL im Gespräch

    Bild: FKPH

„Die immer größer werdende Nachfrage nach GVO-freiem Soja als Nahrungs- und Futtermittel ist eine Chance für die heimische Landwirtschaft. Unser Ziel ist es, durch einen Ausbau der heimischen Eiweißproduktion die Importabhängigkeit aus Übersee zu verringern und die Wettbewerbsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe zu stärken“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Donnerstag (28. Juni) bei der Veranstaltung ‚Wege zu einer ambitionierten Eiweißstrategie für Europa‘ in Brüssel. Ziel des Termins, der gemeinsam mit dem Verein ‚DonauSoja‘ veranstaltet wurde, war der Austausch mit Vertretern der EU-Kommission und mit Akteuren entlang der Wertschöpfungskette.

„Ziel der Landesregierung ist es, die Sojabohne aus heimischer Erzeugung noch stärker ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken und dadurch Erzeuger und Verarbeiter zu unterstützen. Baden-Württemberg nimmt zusammen mit Bayern bundesweit einen Spitzenplatz bei der Sojaerzeugung ein“, erklärte die Staatssekretärin. Europaweit zählt Deutschland noch zu den kleineren Sojaproduzenten. Gleichwohl steige der Anbau der wertvollsten Körnerleguminose in Baden-Württemberg stetig an, denn der Soajanbau bereichert die Fruchtfolge und belebt den Boden. Außerdem liefere Soja als Eiweißträger mit einem hohen Anteil an essentiellen Aminosäuren einen wichtigen Beitrag zur Eiweißversorgung von Mensch und Tier.

„Die Thematik ist hochaktuell, da die Kommission für Ende des Jahres einen Strategievorschlag für den Ausbau der europäischen Eiweißproduktion angekündigt. Und auch Österreich hat im Rahmen der Übernahme der Ratspräsidentschaft in der EU angekündigt, den Ausbau der europäischen Eiweißstrategie als einen Schwerpunkt zu sehen“, betonte Gurr-Hirsch.

Hintergrundinformationen:

Weiter Informationen zum Thema Landwirtschaft finden Sie im Internet unter www.mlr-bw.de/Landwirtschaft.


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