Forst

12. baden-württembergische Waldarbeitsmeisterschaften in Königsbronn-Ochsenberg

Preisträger der 12. Waldarbeitsmeisterschaften
Gruppenfoto mit den Preisträgern der Waldarbeitsmeisterschaften (von links nach rechts): Thomas Schneider 3. Platz, Staatssekretärin Sabine Kurtz, Marc Hald 1. Platz; Max Danziger 2. Platz, Waldkönigin Eva-Maria Speidel, Markus Wick 1. Vorsitzender Verein Waldarbeitsmeisterschaften

Minister Peter Hauk MdL: „Wer im Wald arbeitet, tut dies mit Leidenschaft und Hingabe. Die Waldarbeitsmeisterschaften sind Ausdruck von Präzision und Profession“

„Der Klimawandel verändert unseren Wald. Er wird vielgestaltiger, bunter und seine Pflege anspruchsvoller. Dafür brauchen wir Profis, die den Wald als Ökosystem wertschätzen und ihr Handwerk verstehen und beherrschen. Sie sind eine wichtige Stütze bei der Anpassung der Wälder an den Klimawandel. Durch genaue Beobachtung der Naturabläufe und punktuelles, präzises Steuern der Waldentwicklung hin zu resilienten Mischwäldern leisten sie einen wertvollen Beitrag, um den Wald und seine Funktionen für die Gesellschaft zu erhalten“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Montag (23. Mai) in Stuttgart anlässlich der 12. baden-württembergischen Waldarbeitsmeisterschaften, die am Sonntag (22. Mai) in Königsbronn-Ochsenberg (Landkreis Heidenheim) stattfanden.

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause konnten am 21. und 22. Mai die 12. Waldarbeitsmeisterschaften am Forstlichen Maschinenbetrieb Ochsenberg (ForstBW AöR) bei Königsbronn wieder durchgeführt werden. Der Ausscheidungswettkampf für die Deutsche Meisterschaft 2023 in Schleswig-Holstein wurde am Sonntag von einem großen Waldtag begleitet, den der Forstbezirk Östliche Alb zusammen mit der unteren Forstbehörde Heidenheim und dem forstlichen Maschinenbetrieb Ochsenberg veranstalteten.

Minister Hauk gratulierte den Preisträgern zu ihren Leistungen und Marc Hald zum 1. Platz, Max Danziger zum 2. Platz und Thomas Schneider zum 3. Platz. Die Preise übereichte Staatsekretärin Sabine Kurtz MdL. In mehreren Wertungsgruppen treten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in verschiedenen Disziplinen an. Dabei geht es um Präzision, handwerkliches Geschick, Schnelligkeit sowie sichere Handhabung, wenn zum Beispiel zentimetergenau ein Baum gefällt werden muss. „Bei der Waldpflege sorgt dieses Können dafür, das andere Waldbäume nicht beschädigt werden“, sagte Minister Hauk.

„Die 12. Waldarbeitsmeisterschaften zeigen das große Können und die Leidenschaft der Forstwirtinnen und Forstwirte, die den Wald in Baden-Württemberg qualifiziert bewirtschaften. Sehr erfreulich sind die Ergebnisse der Forstwirt-Auszubildenden, die für eine erstklassige Ausbildung im Land sprechen“, betonte Minister Hauk.

Die baden-württembergischen Waldarbeitsmeisterschaften wurden vom Verein Waldarbeitsmeisterschaften Landesverband Baden-Württemberg e.V. organisiert und sind das Wettkampfereignis für Forstwirt-Auszubildende, Forstwirtinnen und Forstwirte und Forstwirtschaftsmeister.

Hintergrundinformationen:

Die baden-württembergischen Waldarbeitsmeisterschaften dienen als Ausscheidungswettkampf für die Deutsche Meisterschaft 2023 in Schleswig-Holstein. Die Wettkämpfe finden in den Disziplinen Zielfällen eines Baumes, Entasten eines Stammes, Präzisionsschnitt, Kombinationsschnitt und Sägekettenmontage statt.

Was Forstleute im Land tun, um den Wald im Klimawandel zu erhalten.