Felder

Landwirtschaftliches Hauptfest 2018

Unsere Aussteller

Buchenwald

Zukunft braucht uns - Willkommensbereich des MLR

Ein neuer Willkommensbereich in der Halle 1 führt in die Schwerpunktthemen des MLR Bioökonomie, Biodiversität, Landwirtschaft 4.0 und die Regionalkampagne Natürlich! VON DAHEIM ein.

Kohle, Erdöl und Erdgas werden immer knapper und belasten unsere Lebensgrundlagen. Eine der großen Herausforderungen der Zukunft bestehen darin, immer mehr Menschen zu ernähren, Nachwachsende Rohstoffe als alternative Rohstoffquellen auszubauen sowie die natürlichen Ressourcen Wasser, Boden, Luft und Biodiversität zu schützen. „Das erfordert systemische Lösungsansätze und Wertschöpfungsnetze, die eine nachhaltige Nutzung der regenerativen Ressourcen ermöglichen“, so Prof. Ralf Kindervater, Geschäftsführer der BIOPRO Baden-Württemberg GmbH, der das MLR in Sachen Bioökonomie unterstützt.

Bioökonomie ist ein neues Konzept, das die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen reduzieren und eine gesunde Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung sichern soll. Ein echtes Zukunftsfeld für den Ländlichen Raum in Baden-Württemberg, denn der Anbau und die lokale und regionale Nutzung nachwachsender Rohstoffe aus Land- und Forstwirtschaft fördern Wachstum, Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze, vor allem im ländlichen Raum. Sie ermöglichen wirtschaftliche und gesellschaftliche Teilhabe und führen so zu einer Steigerung der Lebensqualität für die Menschen vor Ort.

Der Willkommensbereich in Halle 1 zeigt, wie Rohstoffkonzepte für eine biobasierte Wirtschaft aussehen können, welche übergeordneten Faktoren in ein Bioökonomie-Netz eingebunden werden müssen und überrascht mit innovativen Produkten und Fertigungsverfahren auf Basis nachwachsender Rohstoffe.

Zukunft braucht Wald - Landesbetrieb Forst BW

ForstBW gestaltet einen Teil des Außenbereichs vor Halle 1 und präsentiert sich im Erlebnisfeld unter dem Motto "Erleben, wie Wald tickt".

Im Mittelpunkt der Präsentation steht die Waldpädagogik in Baden-Württemberg. Zum Schwerpunkt Bioökonomie wird beispielsweise die Holzverwendung, als Beitrag zum aktiven Klimaschutz, waldpädagogisch aufbereitet. Für Schülerinnen und Schüler öffnet im Grünen Klassenzimmer der "Waldbox"-Anhänger neue Zugänge zur Bioökonomie. Die "Waldbox" ist inhaltlich an Kriterien der Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgerichtet und soll Lehrkräften den Mehrwert für Unterricht im Wald aufzeigen. Bezüge zum Schwerpunkt biologische Vielfalt werden in den Beitrag integriert. Darüber hinaus ist eine Outdoor-Bildausstellung zu heimischen Wäldern geplant.

Zukunft braucht Agrarförderung - Agrarpolitik und Europaangelegenheiten

Die Ausstellung "Gut investiert: Kulturlandschaft in Baden-Württemberg - Förderprogramme für Ländlichen Raum, Landschaft und Landwirtschaft“ erläutert die Eckpunkte und Ziele der Politik der Landesregierung für die Entwicklung der Ländlichen Räume in der Förderperiode 2014 bis 2020 im Rahmen der 2. Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP).

Handlungsfelder der Förderpolitik sind die Land- und Forstwirtschaft, der Natur-, Umwelt- und Klimaschutz, die Biodiversität sowie lokale Entwicklungsstrategien. Die zentralen, von der Gesellschaft mitgetragenen Anliegen sind Nachhaltigkeit, Ökologie, Tierwohl, Wettbewerbsfähigkeit, Lebensmittelqualität und Innovation. 13 zielgerichtete Förderprogramme hat die Landesregierung dafür mit einem Volumen von rd. 1, 7 Mrd. Euro aufgelegt. Sie sind im Maßnahmen- und Entwicklungsplan Ländliche Räume Baden-Württemberg 2014 bis 2020 (MEPL III) zusammengefasst und werden aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums (ELER) mitfinanziert.

Kurzfilme in der "Filmbox" vermitteln eindrucksvoll die Vielfalt der baden-württembergischen Kulturlandschaft und geben Einblick in die Leistungsfähigkeit, Verantwortung und Kompetenz der Land- und Ernährungswirtschaft. Ein Touchscreen informiert über die 13 Förderprogramme.
An "Thementagen" werden einzelne Handlungsfelder und Förderprogramme besonders hervorgehoben. Dabei stehen Experten als Gesprächspartner zur Verfügung.

Das "MEPL- Quiz" mit tollen Preisen für die ganze Familie rundet die Ausstellung ab.
Weitere Informationen: MEPL III: www.mepl.landwirtschaft-bw.de

Zukunft braucht Vielfalt - Vermarktung, Marketing, Ernährungswirtschaft

Biodiversität, Regionalität und artgerechte Tierhaltung gewinnen immer mehr an Bedeutung für die Kaufentscheidungen der Verbraucherinnen und Verbraucher. Das Marktfeld zeigt an unterschiedlichen Tagen am Beispiel von Hühnereiern, wie man die regionale Herkunft sowie die Art der Haltung der Hühner erkennen kann, und stellt mit den Projekten "Kompetenzteam Brennerei" und "Mehr Biodiversität im Getreideanbau mit KraichgauKorn® und LinzgauKorn®"zwei aktuelle Projekte zum Erhalt und zur Förderung der Biodiversität vor.

Klein- und Obstbrennereien sind ein baden-württembergisches Kulturgut. Sie tragen in zahlreichen landwirtschaftlichen Betrieben zur Wertschöpfung bei, vor allem aber zum Erhalt der ökologisch wertvollen Streuobstbestände. Das Projekt "Kompetenzteam Brennerei" der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg stellt vor, wie Klein- und Obstbrennereinen bei der Anpassung an die veränderten Rahmenbedingungen nach Wegfall des Branntweinmonopols unterstützt werden können, zum Beispiel durch die Erstellung von Entwicklungskonzepten oder durch Klärung in technischen und ökonomischen Fragen.

Dem Erhalt und der Förderung der Biologischen Vielfalt hat sich das Projekt "Mehr Biodiversität im Getreideanbau mit KraichgauKorn® und LinzgauKorn®" im Rahmen des Qualitätszeichen Baden-Württemberg verschrieben und präsentiert die aktuellen Ergebnisse. Mit Hilfe betriebsindividuell abgestimmter Maßnahmenpläne erproben QZBW-Landwirte verschiedene Biodiversitäts-Maßnahmen im Getreidebau. Durch die Entwicklung und konkrete Erprobung von landwirtschaftlichen Biodiversitäts-Maßnahmen im Getreidebau werden zum Beispiel spezifische Lebensräume für Flora und Fauna geschaffen und der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verringert.

Zukunft braucht Partner - EIP-Agri

Innovationen haben eine große Bedeutung für die langfristige Überlebensfähigkeit und damit für die Zukunft von Unternehmen. Mit der in der EU-Förderperiode 2014 bis 2020 neu geschaffenen Fördermaßnahme Europäische Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ (EIP-AGRI) wird insbesondere der Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis unterstützt. Innovationen sollen so schneller in die landwirtschaftliche Praxis umgesetzt werden. Mit einem ersten Förderaufruf startete das Land im Jahr 2015 mit der Maßnahme. Zahlreiche innovative Projektideen wurden eingereicht. Elf Projekte wurden ausgewählt und konnten an den Start gehen. Zwei weitere Förderaufrufe - einer im Jahr 2017, der andere im Jahr 2018 - folgten. Derzeit sind zahlreiche Akteure in nahezu 20 EIP-Projekten in Baden-Württemberg unterwegs. Auf dem Wissensfeld erhalten Interessierte allgemeine Informationen zu den Zielen, Inhalten und ersten Ergebnissen der laufenden Projekte in den Bereichen Landwirtschaft, Gartenbau und Weinbau.

Zukunft braucht Beratung - Beratung

Beratung.Zukunft.Land. steht für ein System, das die Erfordernisse an eine praxisorientierte Beratung abdeckt. Attraktive 61 Beratungsmodule, die von der betriebswirtschaftlichen Begleitung bis zur gesamtbetrieblichen Biodiversität das ganze landwirtschaftliche Spektrum abdecken, werden von ausgewählten Beratungsorganisationen angeboten. Die landwirtschaftlichen Unternehmen können die für Sie passenden Beratungsorganisation und Beratungskräfte frei auswählen.

Mit dem System Beratung.Zukunft.Land. stellt das Land Baden-Württemberg eine qualitativ hochwertige Beratung zur Verfügung. Um immer das aktuellste Wissen und die wertvoll-sten Erfahrungen weitergeben zu können, bilden sich die Beratungskräfte der ausgewählten Beratungsorganisationen ständig fort.

Baden-Württembergs Landwirtschaft ist durch eine Vielfalt in der Produktion und durch unterschiedliche Unternehmensgrößen geprägt. Auch die Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten der Unternehmen sind entsprechend unterschiedlich. Es gibt keine Patentlösungen. Damit der Agrarsektor auch künftig eine tragende Säule des Ländlichen Raums bleibt, stärken die Beratungsmodule die individuellen Entwicklungsmöglichkeiten der einzelnen Betriebe.

Zukunft braucht Bildung - Aus-, Fort- und Weiterbildung

"Du hast es in der Hand!" Unter diesem Motto informiert das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz auf dem Bildungsfeld über die Aus- und Fortbildung in den "grünen" Berufen. Die LVG Heidelberg wird Möglichkeiten der Nutzung von Virtueller Realität (VR) für die berufliche Fortbildung zeigen. VR-Technologien ermöglichen eine authentische Gestaltung handlungsorientierter Interaktions- und Simulationsszenarien. Bildungsfachleute geben Auszubildenden, Fachkräften, Unternehmerinnen und Unternehmern sowie interessierten jungen Menschen Tipps für individuelle Wege in der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung im Agrarbereich. Wer einen Ausbildungsbetrieb sucht, erhält Adressen staatlich anerkannter Ausbildungsbetriebe.

Eine Ausbildung im Agrarbereich vermittelt wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Tieren, Natur und Technik sowie im Kontakt mit Ausbilderinnen und Ausbildern oder Kolleginnen und Kollegen. Das Ministerium, die Regierungspräsidien und unteren Landwirtschaftsbehörden mit den Ausbildungsberaterinnen und Ausbildungsberatern, die landwirtschaftlichen Fachschulen mit Ihren Studierenden und Lehrkräften sowie die Arbeitsgemeinschaft Ländliche Erwachsenenbildung informieren über Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in den landwirtschaftlichen Berufen und im Ländlichen Raum.

Zukunft braucht Wissen - Universität Hohenheim und HfWU Nürtingen

Studieren und Forschen in den Agrarwissenschaften! Der gemeinsame Auftritt der Universität Hohenheim und der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) informiert über aktuelle Forschungsvorhaben und die breite Möglichkeit des Studiums in den Agrarwissenschaften und verwandten Studiengängen.

Die Universität Hohenheim feiert 2018 ihr 200-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass wird interdisziplinäre studentische Forschung rund um das Thema Bier vorgestellt. Forschendes Lernen für Studierende bietet die Universität Hohenheim u.a. durch das Projekt „Humboldt reloaded“ an. Kleine Kostproben des Jubiläums-Biers und auch des Jubiläums-Brotes werden am Stand angeboten. Die Universität Hohenheim präsentiert sich weiter mit ihren Studiengängen und Ausbildungsberufen. Die Versuchsstation Agrarwissenschaften und verschiedenen Fachbereiche zeigen Exponate. Besucher sind eingeladen, diese selber auszuprobieren und beispielsweise auf einem Schleppersitz Platz zu nehmen.

Die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen legt neben der Präsentation der Bachelor- und Masterstudiengänge in der Agrar- und Pferdewirtschaft ihren Schwerpunkt auf den Themenbereich der Digitalisierung. Die Besucher haben die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen und Forschungsarbeiten zur Digitalisierung der Agrar- und Pferdewirtschaft zu informieren. An einem Mähdreschersimulator können aktiv und realitätsnah moderne Produktionsabläufe in der Landwirtschaft erlebt werden.

Zukunft braucht Entwicklung - Landesanstalt für Entwicklung der Landwirtschaft und der ländlichen Räume

Wissen und Werkzeuge für eine erfolgreiche und nachhaltige Unternehmensführung präsentiert die LEL Schwäbisch Gmünd auf ihrem Stand. In einem Landwirtschafts-Wiki erfahren die Besucher Wissenswertes und Erstaunliches rund um die Landwirtschaft in Baden-Württemberg. Es werden interessante Gespräche und eine breite Palette an Informationen zu folgenden Schwerpunkthemen geboten:

  • Agrarmärkte
  • Betriebs-Check
  • Energieeffizienz in der Landwirtschaft
  • Gesamtbetriebliche Biodiversitätsberatung
  • GQS Hof-Check
  • Landschaftserhaltungsverbände
  • Unternehmensführung.

Weitere Informationen zu den Schwerpunkten finden Sie unter www.lel-bw.de/Hauptfest.

Zukunft braucht Flächen - Landsiedlung

Zukunft.Fläche.Landsiedlung. Unter diesem Motto präsentieren sich die Landsiedlung Baden-Württemberg GmbH und deren Tochtergesellschaft Neue Energie Baden-Württemberg GmbH (WEBW). Dabei steht das Thema Fläche im Mittelpunkt.

Unsere Beratungskräfte informieren über die diversen Möglichkeiten Flächen sinnvoll und Ertrag bringend zu nutzen. Die Besucher erfahren mehr über die Schaffung von Ökopunkten auf bewirtschafteten Flächen.
Die Hofbörse stellt ihre Leistungen vor und bietet vor allem für Existenzgründer in der Landwirtschaft oder für Betriebe ohne Nachfolger interessante Informationen. Außerdem werden Antworten zur Frage der Nutzungsmöglichkeiten von Althofstellen geliefert.

Sofern Fragen zur Förderung von Bauvorhaben in der Landwirtschaft bestehen, steht Ihnen kompetentes Fachpersonal zur Thematik Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP) zur Seite. Weitere Informationen unter www.landsiedlung.de.

Zukunft braucht Tierwohl - Arbeitsgemeinschaft für landwirtschaftliches Bauwesen Baden-Württemberg

Die landwirtschaftliche Tierhaltung wird in der Bevölkerung oft ambivalent gesehen. Eine regionale Tierproduktion bietet in Hinsicht auf Verbrauchernähe, Kontroll- und Kontaktmöglichkeit und überschaubare Betriebsgrößen viele Vorteile.

Die Tiergerechtheit steht bei der artgerechten Haltung immer im Mittelpunkt. Dazu gehören ausreichender Platz für die Tiere, Bewegungsfreiheit Kontakt mit Artgenossen, Gesundheit und Wohlbefinden. Die Haltung von Tieren ist immer aber auch mit gewissen Geruchsemissionen verbunden. Die Wirtschaftlichkeit der Haltungsverfahren ist unerlässlich, um am Markt langfristig bestehen zu können.

Stallplanung und der Stallbau stehen daher im Konfliktfeld, die verschiedenen Interessen zu berücksichtigen und Ställe so zu planen und zu bauen, dass die Tiere sich wohlfühlen, sie möglichst wenig Emissionen verursachen und trotzdem wirtschaftlich betrieben werden können. Am Messestand der ALB stehen Experten bereit, die Ihnen bei der Umsetzung Ihrer Rinder-, Schweine- und Pferdeställe behilflich sein können. Wir diskutieren gerne auch mit Ihnen als Verbraucher über allgemeine Fragen der Tierhaltung und des Tierwohls. Betrachten Sie auch unsere Stellmodelle!

Zukunft braucht Grünland - Landwirtschaftliches Zentrum Baden-Württemberg

Grünland ist je nach Standort und Bewirtschaftung unterschiedlich und hat verschiedene Erscheinungsformen. Hohe Biodiversität, Erosionsschutz, Wasserschutz, Landschaftsbild, Erholungsfunktion, Verhinderung von Nitratauswaschung, etc. machen Grünland in der Landschaft zum wertvollsten Agrarraum. Es lohnt sich unbedingt Grünland aufgrund seiner vielen positiven Funktionen zu erhalten.

Es werden die unterschiedlichen Grünlandbestände gezeigt, die wichtigsten Merkmale beschrieben und die Nutzungsmöglichkeiten dargestellt. Neben dem Wiederkäuer als Grünlandhauptverbraucher kann auch die Bioökonomie einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und Nutzung des Grünlandes beitragen.
Das unterschiedliche Erscheinungsbild von Grünland spiegelt sich auch in der jeweiligen Pflanzenzusammensetzung wieder, denn im Grünland kommen viele unterschiedliche Pflanzen vor. Deshalb werden einige wichtige Grünlandpflanzen (Gräser, Kräuter und Leguminosen) unter dem Motto „Was wächst denn da?“ präsentiert. So kann jeder Besucher seine Pflanzenkenntnis testen oder vertiefen. Zudem kann an einem Grünlandbestand die Ertragsanteile der unterschiedlichen Grünlandarten (Klee – Gras – Kraut) und der Ertrag geschätzt werden. Während der gesamten Ausstellungsdauer gibt es kompetente Beratung und umfangreiches Informationsmaterial zu allen Fragen der Grünlandbewirtschaftung.

Wiesenblumenfeld

Zukunft braucht Bio - Ökologischer Landbau

Hier werden Menschen, Projekte und Produkte aus dem ökologischen Landbau erlebbar gemacht. Im Mittelpunkt stehen die neuen Bio-Musterregionen Baden-Württembergs und die Streuobstwiesen als eine der prägendsten Kulturlandschaft des Landes.

Die Bio-Musterregionen BW sind eine neue Maßnahme der Landesregierung zur Förderung des ökologischen Landbaus. Im Sommer 2017 hat das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz einen Wettbewerb für Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg ausgeschrieben. Die Regionen sollten sich mit einem Konzept bewerben, um den ökologische Landbau in der Produktion, der handwerklichen Verarbeitung und der regionalen Vermarktung, also mit kurzen Wertschöpfungsketten, zu stärken.

Als erste Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg wurden die Regionen Konstanz/Bodensee, Ravensburg, Heidenheim und der Enzkreis ausgewählt. Akteure aus diesen Regionen werden für jeweils zwei Tage ihre Region und Ihre Aktivitäten für mehr Bio aus und für die Region vorstellen.

Die Streuobstwiesen sind ein wertvolles Natur- und Kulturgut in Baden-Württemberg. Sie bieten zu jeder Jahreszeit viel zum Staunen, Entdecken und Genießen. Sie sind Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten und Ursprung leckerer Früchte und Obstsäfte. Die Vielfalt des Streuobstes kann man in den Früchten und in Streuobstprodukten schmecken. Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee und Streuobst-Aufpreisinitiativen werden ausgewählte Streuobstsorten und biozertifizierte Streuobstprodukte vorgestellt. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf Kostproben freuen.

Zukunft braucht Innovationen - Landwirtschaftliches Technologiezentrum Augustenberg

Von der Digitalisierung über „Natürlich. Von Daheim“ bis hin zu Biodiversität und Bioökonomie spannt das Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg (LTZ) seinen Themenbogen. Wie weit die Digitalisierung in der Landwirtschaft bereits vorangeschritten ist und welche Chancen sie bietet, zeigen die Experten aus Karlsruhe an einem Modell: Sensoren messen den exakten Stickstoffbedarf von Pflanzen. Die neue Technik ermöglicht es, zum Beispiel bei Getreide die tatsächlich benötigte Stickstoffmenge zu düngen. Das schont die Umwelt und spart Kosten.

Dass heimische Kartoffeln ausgesprochen vielfältig und bunt sein können, beweist eine eindrucksvolle Ausstellung von Kartoffelsorten aus dem konventionellen und ökologischen Sortiment. Beim Pflanzendoktor können Besucherinnen und Besucher unter dem Mikroskop die faszinierende Welt der Insekten erleben oder sich bei Fragen zu Pflanzenkrankheiten oder Schädlingen von Fachleuten beraten lassen.

Anhand von Miscanthus, Mais und Durchwachsene Silphie zeigt das LTZ, wie vielfältig Kulturpflanzen verwendet werden können. Zu sehen sind verschiedene Verarbeitungsprodukte, z. B. für die Bauindustrie. In Bechern aus Maisstärke bietet das LTZ seinen Besucherinnen und Besuchern auch etwas zum Genießen an: leckeres Popcorn, das in einer schicken Popcornmaschine frisch zubereitet wird.

Zukunft braucht Fakten - Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Das Statistische Landesamt - zum 13. Mal dabei. Erleben Sie das Landesinformationssystem (LIS) in Verbindung mit dem interaktiven Kartenverzeichnis

  1. Informieren Sie sich anhand von Gemeinde- und Kreisergebnisse aus dem Agrar- und Umweltbereich sowie für den Ländlichen Raum über die Verhältnisse an Ihrem Wohnort
  2. Stöbern Sie in unserem Veröffentlichungsangebot, wir gewähren einen Messerabatt
  3. Bedienen Sie sich bei unseren Faltblättern über die heimische Landwirtschaft und die Umweltverhältnisse im Ländle
  4. Profitieren Sie von unseren Analysen zu Agrar- und Umweltfragen, die Sonderausgabe der Reihe "Statistisches Monatsheft" macht das ganz einfach
  5. Freuen Sie sich mit uns über die Erfolgsgeschichte des LWH und der des Standes des Statistischen Landesamts auf dem LWH seit 1980.
  6. Besuchen Sie unsere Themenhomepage zum LWH (ab Mitte August)

Weitere Aktivitäten: Raten Sie mit beim Schätzspiel „Wie viele <<Früchte>> sind im Korb“. Es gibt attraktive Preise zu gewinnen.

Zukunft braucht Geodaten - Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung

Gemeinsam, transparent und modern – So präsentieren sich im Treffpunkt Landentwicklung und Geoinformation das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung und der Verband der Teilnehmergemeinschaften.

Sie zeigen, wie Flurneuordnungen im ländlichen Raum viele Ziele verwirklichen können. In einem Guss gestalten Flurneuordnungen die ländliche Kulturlandschaft neu für Bürgerinnen und Bürger, für die Landwirtschaft und auch für die Biodiversität.

Die Interessen der Grundstückseigentümer in diesen Flurneuordnungen vertritt der landesweit agierende Verband der Teilnehmergemeinschaften seit 20 Jahren erfolgreich. Aktuell sind rund 400 Teilnehmergemeinschaften und damit rund 250.000 Grundstückseigentümer Mitglied.

Die Verfügbarkeit standardisierter Geoinformationen ist in unserer Gesellschaft unabdingbar. Das Geoportal setzt Maßstäbe. Mit einem Klick können die Geodaten der Vermessungs- und Geoinformationsverwaltung in Karten oder Luftbildern visualisiert werden: Berge, Flurstücke oder Gebäude – alles in hoher Qualität. Mit einem weiteren Klick können die Daten anderer Fachbereiche zugeschaltet und in interaktiven Karten kombiniert werden.

Zukunft braucht Genuss - Garten-, Obst- und Weinbau

Mit Altbewährtem die Zukunft gestalten ist kein Widerspruch
Wein, Obst und Gemüse aus regionaler Erzeugung liegen voll im Trend. Doch was bildet die Basis für hochwertigen Genuss? Alte Obst- und Gemüsesorten sind oftmals besonders gut an unsere Standortverhältnisse angepasst, robust und resistent gegen Krankheiten und Schädlinge. Ein meist sehr intensiver Geschmack vervollständigt die Reihe an positiven Eigenschaften. Vor allem im heimischen Anbau spielt ihre „Wiederentdeckung“ eine große Rolle – Erzeuger, Marktgänger und Gastronomen schätzen dies gleichermaßen. Doch alte Obst- und Gemüsesorten sorgen nicht nur für Abwechslung auf dem Tisch. Sie werden als wertvolle Kreuzungspartner zur Züchtung moderner Sorten herangezogen und tragen mit ihrem eigenen Weiterbestehen zum Erhalt der Biodiversität bei. Gepaart mit modernen, umweltschonenden Anbaumethoden lässt sich somit im Zeitalter der Digitalisierung eine bestmögliche Wertschöpfung erreichen.

Im Weinbau verarbeitet das Prognosesystem VitiMeteo Wetterdaten und berechnet den optimalen Einsatz von Behandlungsmitteln, was deren Aufwandmenge reduziert. Multikopter (Drohnen) erkennen mit Hilfe von speziellen Kameras den Gesundheitszustand und die Vitalität von Reben. Krankheiten können parzellenscharf bekämpft und Nährstoffmangel gezielt ausgeglichen werden. Das spart Ressourcen wie z.B. Wasser, Dünger, Pflanzenschutzmittel und Kraftstoff.

Die Staatsschule für Gartenbau Hohenheim, das Kompetenzzentrum Obstbau-Bodensee, das Weinbauinstitut Freiburg und die Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg zeigen, wie es geht.

Zukunft braucht Verbraucher - Verbraucherschutz und Ernährung

Was sind Superfoods, woher kommt das Ei, wie werden Tätowiermittel untersucht, wie unterscheiden sich Fruchtsaft und Fruchtnektar? Die Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter (CVUAs) in Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Sigmaringen und das Staatliche Tierärztliche Untersuchungsamt Aulendorf stellen sich den steigenden Anforderungen im Verbraucherschutz und der Tiergesundheit und gewährleisten mit teils detektivischem Gespür höchstes Niveau im Bereich Lebensmittelsichersicherheit, Täuschungsschutz und Gesundheit unserer Tierbestände. Die Besucherinnen und Besucher erhalten einen Einblick in die lebensmittelchemische und diagnostische Laborarbeit der Untersuchungsämter. So wird es z. B. Informationen und Mitmachaktionen zur Herkunft und Echtheit von Lebensmitteln, zum Internethandel und zur Lebensmittelkennzeichnung geben.

Lebensmittel sind wertvoll und verdienen einen wertschätzenden Umgang. Auch dabei ergeben sich viele Fragen: Wie lagert man Lebensmittel am besten, so dass sie lange haltbar bleiben? Was lässt sich aus Resten im Kühlschrank noch Schmackhaftes zaubern und wie schätzt man Mengen richtig ab, damit idealerweise gar keine Reste übrig bleiben? Und darf man abgelaufene Produkte eigentlich noch essen? Interaktive Elemente vermitteln praxisnah ein Gespür für viele Aspekte rund um die Vermeidung von Lebensmittelverlusten. Mit Malaktionen wird auf dem Verbraucherfeld bereits Kindern die Wertschätzung von Lebensmitteln nahe gebracht.

Zukunft braucht Ideen - Frauen, Familie, Beruf

Unter dem Motto „Frauen bewegen das Land – Innovativ, qualifiziert, erfolgreich“ stellen Netzwerkorganisationen für Frauen, wie z.B. das Netzwerk "Einkommen schaffende Dienstleistungen e.V." und IMF-anerkannte Bildungsträger, wie z.B. Klickeasy, ihre maßgeschneiderten Angebote für den Aufbau neuer Einkommensstandbeine vor. Gründerinnen geben im persönlichen Gespräch ihre Erfahrungen bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee gerne weiter. Informationen zum Förderprogramm “Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum (IMF)“ sind erhältlich.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Urlaub auf dem Bauernhof in Baden-Württemberg e.V. informiert über das breite Spektrum ihrer Mitgliedsbetriebe vom klassischen Bauernhof mit Tieren für einen Familienurlaub mit Kindern über Winzer- und Obsthöfe für kulinarischen Genuss aus der Region bis zu Kneipp- und Wellness-Höfen, bei denen der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund steht. Mit einem Gewinnspiel, wechselnden Aktionen aus den verschiedenen Urlaubsregionen und vielen Überraschungen können sich Besucherinnen und Besucher auf ihren nächsten Landurlaub einstimmen.

Zukunft braucht Erlebnis - Schmeck den Süden - Heiling's Gastronomie

Regionalität steht bei immer mehr Verbraucherinnen und Verbrauchern hoch im Kurs. Bei den über 300 „Schmeck den Süden“-Gastronomiebetrieben im Land ist Regionalität Programm. Sie verwenden heimische Zutaten aus der Landwirtschaft, der Jagd und der Fischereiwirtschaft und verarbeiten diese zu genussvollen Speisen und Getränken. So erhalten Verbraucherinnen und Verbraucher in den „Schmeck den Süden“-Gastwirtschaften und -Restaurants ein regionales Angebot „Natürlich. VON DAHEIM“.

Beim Landwirtschaftlichen Hauptfest erleben die Besucherinnen und Besucher das Können des „Schmeck den Süden“-Gastronoms Thomas Heiling. Mit seinen regionalen und saisonalen Speisen „Natürlich. VON DAHEIM“ wird er in Halle 1 die Genießer in und aus Baden-Württemberg verwöhnen.

Hintergrund: Die „Schmeck den Süden“-Gastronomen sind das erste Netzwerk in Deutschland mit einem verbindlichen Kontrollsystem zur Sicherstellung des gemeinsamen regionalen Ansatzes. Die zertifizierte Herkunft der regionalen Produkte schafft Vertrauen. Dieses Netzwerk ist eine Erfolgsgeschichte für regionales Marketing in der Gastronomie.

Nur klassifiziert und entsprechend kontrolliert darf sich ein Betrieb als „Schmeck den Süden“-Gastronomiebetrieb präsentieren. Die Auszeichnung mit ein bis drei Löwen kennzeichnet den Anteil an Gerichten auf der Speisekarte, die aus baden-württembergischen Zutaten zubereitet werden.

Zukunft braucht Regionalität - Natürlich. VON DAHEIM.

Menschen, Produkte und Geschichten stehen hinter der Vielfalt und Qualität der baden-württembergischen Lebensmittel und Spezialitäten. Die Regionalkampagne „Natürlich. VON DAHEIM“ soll über alle wichtigen Absatzkanäle hinweg den Mehrwert regionaler Erzeugnisse deutlich und erlebbar machen – hinter jedem Lebensmittel steckt eine Familie - jedes Produkt hat eine Geschichte. Die Transparenz von Wertschöpfungsketten und die Nachvollziehbarkeit von Herkunft und Qualität sind dabei wesentlicher Bestandteil. Daher stehen im Mittelpunkt der Kampagne die Qualitätsprogramme des Landes, das Qualitätszeichen Baden-Württemberg (QZBW), das Bio-Zeichen Baden-Württemberg sowie die EU-weit geschützten Spezialitäten aus Baden-Württemberg.

Auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest finden die Besucherinnen und Besucher daher die Erzeugerinnen und Erzeuger mit ihren Produkten zum Anfassen, Probieren und Mitnehmen.

Damit die Besucherinnen und Besucher auch nach dem Landwirtschaftlichen Hauptfest beim Einkauf gezielt zu Produkten aus Baden-Württemberg greifen, wird die interaktive HoflädenBW-APP vorgestellt. Ein großes VON DAHEIM-Phone zeigt dann den Weg zum nächsten Hofladen und macht Lust auf die nächste Einkaufstour „Natürlich. VON DAHEIM“.

Natürlich. VOn DHAEIM

Tierzelte und Reitstadion

Die Planung der Tierschau und die Gestaltung der Tierzelte erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten baden-württembergischen Tierzuchtorganisationen und den Landesanstalten LAZBW Aulendorf, LSZ Boxberg und Haupt- und Landgestüt Marbach.

Zunehmend ist es das Anliegen der Veranstalter und der ausstellenden Zuchtverbände, die große Vielfalt an landwirtschaftlichen Tierarten und Rassen zu zeigen. Den Verbraucherinnen und Verbrauchern soll die Möglichkeit gegeben werden, landwirtschaftliche Nutztiere hautnah erleben zu können. Gleichzeitig sollen Einblicke in die heutige Tierhaltung und Tierzucht verknüpft mit Fachinformationen gegeben werden. Neben den landwirtschaftlichen Nutztieren haben die Rassegeflügel- und Rassekaninchenzucht ebenso wie Imkerei, Fischerei und Jagd einen festen Platz in den Tierzelten.

Besondere Schwerpunkte sind, neben den Klein- und Großtierzelten, eine Sonderschau zur Schweinehaltung und ein moderner Milchviehstall mit Melk- und Fütterungsroboter. Die Digitalisierung ist ein wesentlicher Bestandteil der heutigen Tierhaltung und soll deshalb auch entsprechend präsentiert werden. Einen großen Teil der Tierschauen wird wiederum die Pferdezucht in Zusammenarbeit des Haupt- und Landgestüt Marbachs, des Pferdesportverbands und des Pferdezuchtverbandes Baden-Württemberg, mit Vorführungen im Reitstadion bilden.

Im "Forum im Tierzelt" werden von den ausstellenden Verbänden in kompakten Programmpunkten verschiedene Themen der Tierzucht und Tierhaltung präsentiert.

Rinder auf  der Weide