Forschung Entwicklung

Bioökonomie

Forschung und Entwicklung

  • Drei Damen im Feld

    Quelle: Universität Hohenheim/Astrid Untermann

Forschung und Entwicklung sind die Basis für den angestrebten Strukturwandel hin zu einer Bioökonomie. In Baden-Württemberg wird an vielen Standorten bereits eine für die Bioökonomie relevante Forschung betrieben.

Forschungsprogramm Bioökonomie Baden-Württemberg

Mit dem Forschungsprogramm Bioökonomie Baden-Württemberg werden seit 2014 die Grundlagen für die Etablierung eines innovativen Wirtschaftssystems geschaffen, das die industrielle Nutzung biogener Rohstoffe ermöglicht. Anhand von drei exemplarischen Forschungsverbünden - Biogas, Mikroalgen und Lignozellulose - wird ein systemischer Ansatz verfolgt, in dem die gesamte Wertschöpfungskette, von den Rohstoffen über die Umwandlungsprozesse bis zu den Produkten betrachtet wird. Mit einbezogen werden dabei auch die ökonomischen, sozialen, ökologischen, politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Die übergreifend angelegten strukturellen Maßnahmen wie das Kompetenznetz Modellierung der Bioökonomie und das standortübergreifende Graduiertenprogramm (BBW ForWerts) stärken diesen Ansatz.

Forschung in die Anwendung überführen

Die innovativen Lösungsansätze dürfen aber nicht in den Laboren, Pilot- und Demonstrationsanlagen enden und müssen in die Anwendung überführt werden.

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz unterstützt mit seinen Förderprogrammen wie zum Beispiel der Förderlinie „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“, über praxisnahe Forschungs- und Entwicklungsvorhaben an den land- und forstwirtschaftlichen Landesanstalten und der flächendeckenden Aus- und Weiterbildung von Land- und Forstwirten die ressourceneffiziente und nachhaltige Erzeugung, Bereitstellung, Verarbeitung und Nutzung von Biomasse für die vielfältigen Anwendungen.


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