Aktuelles

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Wichtige Änderungen im EU-Schulprogramm in Baden-Württemberg im Schuljahr 2018/2019

Für das Schuljahr 2018/2019 erhält das Land Baden-Württemberg für den Programmteil Schulobst- und -gemüse 4,1 Mio. Euro und für den Programmteil Schulmilch 1,2 Mio. Euro EU-Mittel zur Umsetzung des Schulprogramms. Das sind über beide Programmteile hinweg 800.000 Euro weniger als im aktuellen Schuljahr. Gleichzeitig haben sich über 500 Einrichtungen mit rund 45.000 Kindern neu angemeldet. Die neuen Rahmenbedingungen führen zu folgenden Änderungen:

  • Um allen angemeldeten Einrichtungen und Kindern der Zielgruppe die Teilnahme über das ganze Schuljahr hinweg zu ermöglichen, muss im Programmteil Schulobst- und -gemüse die Zahl der förderfähigen Verteilungen auf eine Verteilung pro Woche und Kind abgesenkt werden. Im Programmteil Schulmilch ist wie bisher eine Verteilung pro Kind und Woche förderfähig
  • Mit Blick auf die geringeren Verteilmengen und den damit größeren Lieferaufwand pro Portion werden die Förderbeträge und Orientierungspreise im Programmteil Schulobst- und -gemüse Obst und Gemüse um 2 Cent erhöht. Die Förderbeträge und Orientierungspreise bei Milch bleiben unverändert.
  • Das Programm startet im September 2018 und läuft bis Juli 2019. Damit fällt die Zahl der Verteilwochen wieder deutlich höher aus als im aktuellen Schuljahr. Im genannten Zeitraum sind vorläufig 38 beihilfefähige Schulwochen festgelegt. Bei Bedarf wird die Zahl der beihilfefähigen Wochen für die Monate Juni und Juli im Frühjahr 2019 nochmal angepasst. So soll eine maximale Budgetausnutzung erreicht werden.

Einen Überblick über die Förderbeträge, Orientierungspreise und Verteilwochen, wie sie im Schuljahr 2018/19 gelten, finden Sie hier.

Auch wenn aufgrund der großen Nachfrage nur noch eine Portion Obst und Gemüse pro Kind und Schulwoche im Rahmen des EU-Schulprogramms gefördert werden kann, heißt das nicht, dass es nur eine Portion Obst und Gemüse geben darf oder geben sollte.

Einrichtungen, Sponsoren und Lieferanten werden gebeten, vor Ort Lösungen zu suchen und sich zu engagieren, damit auch künftig eine zweite (und ggf. dritte) Portion - ergänzend zur EU-Förderung - möglich gemacht werden kann.


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