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Häufige Fragen rund um das EU-Schulprogramm

  • Bücherstapel mit Produkten, im Hintergrund Schülerinnnen.

Sie wollen sich als Schule oder Kita fürs EU-Schulprogramm anmelden oder wollen als Lieferant eine Einrichtung beliefern? Hier sind wichtige Fragen rund um das EU-Schulprogramm zusammengestellt und alle Dokumente rund um die Antragsstellung verlinkt. Alle Dokumente rund um die Antragsstellung finden Sie in der rechten Spalte.

Häufige Fragen von Schulen und Kitas:

Welche Vorteile bietet die Teilnahme?

  • Die Einrichtungen, die am EU-Schulprogramm teilnehmen, bekommen regelmäßig frisches Obst und Gemüse bzw. Milch/-produkte geliefert. Somit kommen die Kinder regelmäßig in den Genuss einer Extraportion Obst & Gemüse beziehungsweise Milch & Milchprodukte.

Wer kann am EU-Schulprogramm teilnehmen?

  • Kernzielgruppe im EU-Schulprogramm sind Schulen im Primarbereich (Klassen 1 bis 4). Darüber hinaus können sich auch Kindertageseinrichtungen (einschließlich Kindergärten) zur Teilnahme anmelden. Die Zulassung der Kindertageseinrichtungen erfolgt, sofern ausreichend Mittel verfügbar sind. Teilnehmen können nur Einrichtungen, die mit einem Bescheid des Regierungspräsidiums Tübingen zur Teilnahme zugelassen wurden.

Wie wird das Programm finanziert?

  • Die Lieferanten erhalten auf Antrag einen festen Förderbetrag pro gelieferte Portion. Die Finanzierung des Restbetrags einschließlich der gesamten Mehrwertsteuer muss durch die Einrichtung oder ihren Sponsor erfolgen. Wie hoch der Betrag ist, den die Einrichtung übernehmen muss, hängt vom Lieferanten ab und muss individuell geklärt werden. Die oben abgebildete Tabelle enthält Orientierungspreise, an die sich Einrichtungen und Lieferanten halten können. 

    Als Sponsoren sind unter anderem Krankenkassen, Fördervereine, Lieferanten, Unternehmen aus der Wirtschaft, Kommunen oder Eltern aktiv. Jede Schule/Kita sucht sich ihren passenden Partner für die Kofinanzierung selbst: Kalkulationsbeispiele für den Sponsorenbeitrag.

Wie lange ist die Anmeldung am EU-Schulprogramm gültig?

  • Alle Einrichtungen müssen sich jedes Jahr für die Teilnahme am EU-Schulprogramm in Baden-Württemberg neu anmelden. Der Anmeldezeitraum liegt in der Regel zwischen Ostern und Pfingsten. Zur Anmeldung über das Online-Portal.

Wie finden wir den passenden Lieferanten?

  • Es gibt eine Liste mit zugelassenen Schulfruchtlieferanten: Liste mit teilnehmenden Lieferanten / Stand: 07. April 2017
    Natürlich können Schulen und Kitas auch Erzeuger oder Händler von Obst, Gemüse, Milch und Milchprodukten in ihrem Umkreis ansprechen, ob sie sich am EU-Schulprogramm als Lieferant beteiligen wollen. Wichtig ist, dass sich Lieferanten zuerst beim Regierungspräsidium Tübingen registrieren, bevor sie Waren ausliefern. Die Zulassung als Lieferant dauert in der Regel nur wenige Tage.

     

     

Wann kann es losgehen?

  • Vor Beginn der Lieferungen müssen sich die interessierten Einrichtungen online über ein Online-Anmeldeverfahren um eine Aufnahme in das EU-Schulprogramm bewerben (Anmeldung zwischen Ostern und Pfingsten möglich). Die Zulassung der Einrichtungen erfolgt durch schriftlichen Bescheid des Regierungspräsidiums Tübingen. Lieferungen von Obst & Gemüse oder Milch & Milchprodukten, die vor September des jeweiligen Schuljahres erfolgen, können nicht gefördert werden (keine Lieferungen im August möglich). Zugelassene Einrichtungen erhalten zu Beginn des Schuljahres unser Schulprogramm-Poster zugeschickt. Dieses muss im Eingangsbereich der Einrichtung angebracht werden.

Welchen Aufwand haben die Schulen/KiTas mit der Förderung?

  • Keinen. Die Abrechnung übernimmt Ihr Lieferant für die Einrichtungen. Die Schule/KiTa muss lediglich eine Anlage  1 pro Abrechnungszeitraum unterschreiben und abstempeln und den Restnettobetrag + MwSt. (Kofinanzierung) bezahlen. Diesen Anteil bekommt die Schule/KiTa dann gegebenenfalls vom Kofinanzierungspartner erstattet oder der Sponsor überweist den Kofinanzierungsbetrag direkt an den Lieferanten.

Was muss die Schule/KiTa sonst noch tun?

  • Mit der Anmeldung am EU-Schulprogramm verpflichtet sich die Einrichtung das Programm pädagogisch zu begleiten. Das beinhaltet auch die Weitergabe der zur Verfügung gestellten Informationen an Lehrkräfte bzw. Erzieher/-innen sowie die Eltern der teilnehmenden Kinder. Alle Einrichtungen müssen sich bei der Anmeldung damit einverstanden erklären, gegebenenfalls an einer Evaluierung des Programms teilzunehmen.

Wie oft werden welche Produkte angeliefert?

  • Die Lieferhäufigkeit stimmen die Einrichtungen mit ihrem Lieferanten selbst ab. Sind Lagermöglichkeiten in der Einrichtung vorhanden, kann eine Lieferung für mehrere Verteilungen erfolgen. Die Auswahl an Produkten vereinbaren Schulen und Kitas ebenfalls mit ihrem Lieferanten. Teilen Sie dem Lieferanten die Vorlieben der Kinder mit. Es gibt unter den Lieferanten auch einige Erzeuger, die Obst und Gemüse aus der Region oder sogar aus eigenem Anbau anbieten. Zudem gibt es Lieferanten, die vom RP Tübingen als Bio-Lieferanten zugelassen sind. Die maximal mögliche Anzahl an Verteilungen pro Woche für die Einrichtung entnehmen Sie bitte dem Zulassungsbescheid des Regierungspräsidiums Tübingen. Bitte geben Sie eine Kopie dieses Bescheides an Ihren Lieferanten weiter.

Teilen die Schulen die Lieferungen selbst auf die Klassen auf?

  • Ja, denn es hat sich bewährt, die Kinder bei der Verteilung der Produkte an die verschiedenen Klassen, zum Beispiel in Form eines wechselnden Verteildienstes, einzubinden.

Was ist, wenn wir mit unserem Lieferanten unzufrieden sind?

  • Sprechen Sie bei auftretenden Problemen als erstes den Lieferanten direkt an. Falls sich danach keine Änderungen ergeben, können Sie sich gerne an das Regierungspräsidium Tübingen unter 07071-757-3502 wenden. Ein Lieferantenwechsel ist möglich. Für genauere Informationen zum Ablauf wenden Sie sich bitte telefonisch an das RP Tübingen, da diese Fälle individuell bearbeitet werden müssen.

Kann man aus dem Programm wieder aussteigen?

  • Der Ausstieg aus dem Programm ist jederzeit und ohne Angabe von Gründen möglich.


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