Tierversuche und Ersatzmethoden

Tierversuche und Ersatzmethoden

Hoher Stellenwert des Tierschutzes bei Tierversuchen

  • Tierversuche

Die baden-württembergische Landesregierung macht sich dafür stark, die Zahl der in Forschung und Lehre verwendeten Tiere so weit wie möglich zu verringern sowie deren Belastung so gering wie möglich zu halten. Dazu leistet die Förderung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch einen wesentlichen Beitrag.

Im Rahmen der Durchführung des Tierschutzrechts zu Tierversuchen setzt sich Baden-Württemberg dafür ein, Spielräume für mehr Tierschutz zu nutzen. Das Land fördert unter anderem die Entwicklung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch mit jährlich 400.000 Euro.

Baden-Württemberg ist ein wichtiger Standort der biomedizinischen Forschung. Im Rahmen dieser Forschung können Tierversuche gegenwärtig und voraussichtlich auch in absehbarer Zukunft nicht vollständig durch Alternativmethoden ersetzt werden. Daraus erwächst eine besondere Verantwortung für den Tierschutz bei Versuchstieren. Daher muss ein Ausgleich zwischen der Forschungsfreiheit und dem Staatsziel Tierschutz erreicht werden, der die Interessen der Tiere angemessen berücksichtigt. Dort wo der Einsatz von Tieren in Forschung, Diagnostik und Lehre sowie für die vorgeschriebenen Sicherheitsprüfungen von Stoffen und Produkten unerlässlich ist, ist die Verringerung der Tierzahlen sowie die Vermeidung von Schmerzen, Leiden und Schäden bei den eingesetzten Tieren ein zentrales Anliegen.

Die Zahl der Tierversuche im Land soll so weit wie möglich verringert und die Entwicklung von Alternativmethoden gefördert werden. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fördern deshalb im Jahr 2017 erneut Forschungsprojekte zu Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch. Hierfür stehen bis zu 400.000 Euro zur Verfügung. Die Forschungsprojekte müssen in Baden-Württemberg oder unter Beteiligung von Einrichtungen aus Baden-Württemberg durchgeführt werden.

Die Bewerbungsfrist für 2017 ist am 14.07.2017 abgelaufen..

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
Baden-Württemberg
Postfach 10 34 44
70029 Stuttgart
E-Mail: tierversuchsalternativen@mlr.bwl.de

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:
E-Mail: tierversuchsalternativen@mlr.bwl.de
Tel: 0711-126-2162 oder -2163


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