Waldstrategie BW

Auf dem Weg zur Waldstrategie

Schwarzwald (Bild: GettyImages)
Schwarzwald

„Wir wollen strategisch herausarbeiten, was wir an Konzeptionen, Unterstützung und Ressourcen brauchen, damit die Wälder Baden-Württembergs den zukünftigen Herausforderungen gerecht werden können“, so der Auftrag von Peter Hauk MdL, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

In einem mehrstufigen Beteiligungsprozess kommen Akteurinnen und Akteure, die dem Waldsektor zuzuordnen sind oder mit dem Waldsektor in Verbindung stehen, zu Wort. Dies geschieht über Umfragen, welche direkt per E-Mail versandt werden. Diese Akteurinnen und Akteure sind:

  • Verbandsvertreter*innen aus den Bereichen Forstwirtschaft, Waldbesitz, Holz- und Sägeindustrie, Holzbau, Arbeitsschutz, Naturschutz, Umweltschutz, Tourismus, Sport, Inklusion, Integration, Umweltbildung sowie Vertreter*innen der Regionalverbände und Jugendverbände
  • Unternehmen aus der Forst- und Holzbranche inklusive Sägewerke sowie Forstliche Vereinigungen und Forstbetriebsgemeinschaften
  • Vertreter*innen der Naturparke, der Biosphärengebiete, des Nationalparks Schwarzwald, der Universität Freiburg, der Hochschule Rottenburg sowie Stadtplanungsämter
  • die Mitarbeiter*innen der 46 unteren Forstbehörden (bei den Landratsämtern), der Forstdirektion (am Regierungspräsidium Freiburg), der Abteilung ‚Wald, Nachhaltigkeit und biobasierte Wirtschaft‘ des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) sowie der Forstlichen Forschungs- und Versuchsanstalt (FVA)
  • die Mitarbeiter*innen der 21 Betriebsteile und der Betriebszentrale der ForstBW AöR
  • die betroffenen Ressorts (im Umweltministerium, Verkehrsministerium, Finanzministerium und Wirtschaftsministerium)

Arbeitsschritt I: März bis April 2020 – Vorbereitungsphase

Vorbereitung und Konzeption zur Erarbeitung der Waldstrategie durch eine Projektgruppe unter Federführung der Landesforstverwaltung und der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA)

Arbeitsschritt II: Mai bis Juli 2020 – Beteiligungsphase 1 und 2

Beteiligung der per E-Mail kontaktierten Akteurinnen und Akteure, die dem Waldsektor zuzuordnen sind oder mit dem Waldsektor in Verbindung stehen, über 2 Umfragen (Versand der Umfragen direkt per E-Mail an die Akteurinnen und Akteure)

  • Umfrage Beteiligungsphase 1 zur Erfassung von Themenschwerpunkten: 27. Mai bis 30. Juni 2020
  • Veröffentlichung der Ergebnisse auf dieser Website
  • Umfrage Beteiligungsphase 2 zur Sammlung von Lösungsideen zu den generierten Themenschwerpunkten: Juli 2020

Arbeitsschritt III: August bis September 2020 – Entwurfsphase

Erarbeitung einer Entwurfsfassung der Waldstrategie Baden-Württemberg durch eine Projektgruppe unter Federführung der Landesforstverwaltung und der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA)

Arbeitsschritt IV: Oktober bis November 2020 – Beteiligungsphase 3

Diskursphase – Diskussion des Entwurfs in regionalen Waldkonferenzen mit den verschiedenen Akteurinnen und Akteuren (Planungsstand)

Wo stehen wir und wie geht es weiter?

Bis zum 30. Juni 2020 lief die 1. Beteiligungsphase in Form einer 1. Umfrage (Versand erfolgte direkt per E-Mail) an die Akteurinnen und Akteure, die dem Waldsektor zuzuordnen sind oder mit dem Waldsektor in Verbindung stehen. Auf Grundlage der Ergebnisse dieser 1. Umfrage sollen die Schwerpunktthemen für die Erarbeitung der Waldstrategie Baden-Württemberg herausgearbeitet werden. So können die beteiligten Akteurinnen und Akteure aktiv mitbestimmen, welche Themen wir für die Erarbeitung der Waldstrategie in den Fokus nehmen.

Im laufe des Juli 2020 stellen wir auf dieser Homepage die Ergebnisse aus der Themenabfrage transparent vor und starten die 2. Umfrage an die Akteurinnen und Akteure, um Ideen für den Umgang mit den Herausforderungen für den Wald zu erfragen. Zum Start der 2. Beteiligungsphase werden an dieser Stelle weitere Informationen veröffentlicht.

Mit den Ergebnissen aus den Phasen 1 und 2 werden wir einen Entwurf der Waldstrategie erarbeiten. Im Herbst 2020 wollen wir den Entwurf der Waldstrategie Baden-Württemberg mit den verschiedenen Akteurinnen und Akteuren diskutieren. Wir hoffen natürlich sehr, dass es bis dahin wieder möglich sein wird, sich für diesen Austausch in regionalen Dialogveranstaltungen persönlich zu treffen. Die Berichte zu den Dialogveranstaltungen werden auf dieser Homepage transparent veröffentlicht.