„Die Anforderungen an ländliche Wege sind hoch. Das ländliche Wegenetz soll multifunktional sein und besonders den Erfordernissen der Land- und Forstwirtschaft sowie den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger gerecht werden. Auch Einsatzkräfte sind in Notfallsituationen auf gute Wege angewiesen, das hat sich in diesem Jahr bei verschiedenen Vegetationsbränden in den unterschiedlichsten Regionen gezeigt. Ländlicher Wegebau bleibt deshalb weiterhin ein wichtiges Infrastrukturprogramm für die Zukunft eines lebendigen und leistungsfähigen ländlichen Raums“, sagte die Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Marion Gentges MdL am Donnerstag (05. November) in Stuttgart.
Der Erhalt und die Modernisierung ländlicher Wege stellt für die Kommunen eine Daueraufgabe dar. Unterstützt werden sie dabei vom Land Baden-Württemberg über Zuschüsse des Förderprogramms ‚Nachhaltige Modernisierung Ländlicher Wege‘. Ansprechpartner für das Förderprogramm sind die unteren Flurbereinigungsbehörden in den Landratsämtern. Das 2018 ins Leben gerufene Förderprogramm ist ein voller Erfolg und wird von den Kommunen stark nachgefragt.
Das Förderprogramm ‚Nachhaltige Modernisierung Ländlicher Wege‘ ist ein Teil der Strategie des Landes, die ländlichen Räume in Baden-Württemberg zu stärken und weiter zu entwickeln. Seit Beginn des Förderprogramms konnten bereits fast 500 Anträge in über 230 Kommunen mit rund 25,2 Mio. Euro gefördert werden. Damit wurden ländliche Wege mit einer Länge von insgesamt über 390 km modernisiert. „Die Unterstützung des Landes an unsere Kommunen wirkt. Gemeinsam arbeiten wir kontinuierlich daran, die Infrastruktur in unserer ländlichen Heimat zukunftsfähig zu machen. Für die einen sind ländliche Wege wichtige Verbindungsachsen von der Hofstelle zum Feld oder Wald. Für andere bedeuten ländliche Wege Erholung und Abwechslung. Diese Multifunktionalität ist uns bewusst und gibt Anlass dazu, dieses Miteinander weiter zu stärken“, so Ministerin Gentges.
Die nunmehr 45. Bewilligungstranche umfasst 11 Anträge von 7 Kommunen. Baumaßnahmen zur Modernisierung von rund 9,4 km landwirtschaftlicher Haupterschließungswege werden mit einem Zuschuss von insgesamt rund 845.000 Euro gefördert.
Folgende Kommunen werden gefördert:
Gemeindename | Euro |
Stadt Maulbronn | 100.000,00 € |
Stadt Vellberg | 86.800,00 € |
Gemeinde Kupferzell | 93.126,55 € |
Gemeinde Rot am See | 34.800,00 € |
Gemeinde Mönsheim | 293075,20 € |
Gemeinde Schonach im Schwarzwald | 144.412,40 € |
Stadt Neuenstein | 92.635,20 € |
Summe | 844.849,35 € |
Hintergrundinformationen
Detaillierte Informationen zum Förderprogramm finden Sie im Internet auf der Seite des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung.


