Flurneuordnung

Flurneuordnungsverfahren Kappelrodeck (Eichwald) erhält erste Bewilligung

Ministerin Marion Gentges MdL: „Im Flurneuordnungsverfahren Kappelrodeck (Eichwald) fördert das Land eine zukunftsfähige ländliche Infrastruktur und den Weinbau in der Ortenau.“

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Weinbau am Kaiserstuhl

„Die Rebflurbereinigung in Kappelrodeck verfolgt die Verbesserung der Produktions- und Arbeitsbedingungen im Weinbau und trägt damit zum Erhalt unserer einzigartigen Kulturlandschaft maßgeblich bei. Durch die Umgestaltung der Reblage soll in Zukunft ein umweltschonender und wirtschaftlicher Weinbau in Direktzuglagen besser möglich sein. Durch sinnvolle ökologische Maßnahmen wird nicht nur ein Ausgleich für den Eingriff, sondern auch ein ökologischer Mehrwert geschaffen. Ich freue mich, dass mit dem heutigen Tag erste Maßnahmen im Rebverfahren Kappelrodeck (Eichwald) im Rahmen der Flurneuordnung begonnen werden können.“, sagte die Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Marion Gentges MdL, am Freitag (6. November) anlässlich der Übergabe des ersten Bewilligungsbescheides.

Das Flurneuordnungsgebiet liegt nordwestlich der Gemeinde Kappelrodeck. Es umfasst etwa 34 Hektar und erstreckt sich auf einer Höhenlage von 200 bis 318 Meter. Die Größe des neu gestalteten Gebiets beträgt rund 20 Hektar. Die Reblagen haben eine Exposition von Südwest bis Südost, wobei der größte Anteil in südöstlicher Richtung orientiert ist. Im Verfahrensgebiet sind sehr heterogene Verhältnisse bezüglich der Steilheit des Geländes vorzufinden, welches zu 90 bis 95 Prozent aus Rebgelände besteht. Das Gelände wechselt von sehr steilen Bereichen, die nicht maschinell zu bewirtschaften sind bis hin zu flacheren Bereichen, die maschinell bewirtschaftet werden können. Im nördlichen Bereich des Verfahrensgebiets gibt es Kleinterrassen. Nach der Geländeplanie soll die Hangneigung noch maximal 30 Prozent betragen, was die maschinelle Bewirtschaftung einfacher machen soll.

Ministerin Marion Gentges MdL informierte sich vor Ort über die geplanten Maßnahmen und zeigte sich beeindruckt von der Umgestaltung. Anschließend übergab sie dem Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft Herrn Alois Huber einen Bewilligungsbescheid über 218.509,20 €. „Der Weinbau erlebt aktuell keine einfachen Zeiten. Umso wichtiger ist es mit Instrumenten wie der Flurbereinigung Perspektive zu eröffnen und dem Strukturwandel aktiv zu begegnen. Dem Verfahren wünsche ich eine gute und planmäßige Ausführung“, so Ministerin Gentges.

Hintergrundinformationen

Detaillierte Informationen zum Rebverfahren Kappelrodeck (Eichwald) finden Sie im Internet unter www.lgl-bw.de/2353.

Umfassende Informationen zum Thema Flurneuordnung finden sich auf den Seiten des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) unter www.lgl-bw.de.

Weitere Informationen zu den Themen Ländlicher Raum, Landentwicklung und Landwirtschaft sind auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat zu finden.