Pflege von Geschichte und Kultur

Kulturarbeit

Bund und Länder haben nach § 96 Bundesvertriebenengesetz die Aufgabe, das Kulturgut der Vertreibungsgebiete im Bewusstsein aller zu erhalten. Sie haben auch Wissenschaft und Forschung hierzu zu fördern.

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Ausstellung im Donauschwäbischen Zentralmuseum. Quelle: Donauschwäbisches Zentralmuseum

Angefangen von den wissenschaftlichen Projekten des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde und des Instituts für Kulturanalyse der Deutschen des östlichen Europa über die vom Land jährlich verliehenen Kulturpreise bis zu den Ausstellungen, die im Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg oder dem Donauschwäbischen Zentralmuseum erarbeitet und präsentiert werden, wird diese Kultur auf breiter Ebene gepflegt.

Besondere Bedeutung kommen der grenzüberschreitenden Kulturarbeit und Maßnahmen wie dem jährlichen Schülerwettbewerb „Die Deutschen und ihre Nachbarn im Osten“ zu.

Zahlreiche Veranstaltungsangebote in den Einrichtungen zu aktuellen, historischen und kulturellen Themen richten sich sowohl an die interessierte Öffentlichkeit als auch an Menschen, deren Familienbiographie von Flucht, Vertreibung und Aussiedlung geprägt ist.

Die Arbeit der vom Land getragenen und maßgeblich unterstützten Einrichtungen zur wissenschaftlichen Kulturarbeit und kulturellen Breitenarbeit wird durch das originäre Wirken der Verbände und Landsmannschaften der deutschen Vertriebenen und Aussiedler zum Erhalt der Kultur ihrer alten Heimat ergänzt.

Weiterführende Informationen

Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg

Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde

Institut für Kulturanalyse der Deutschen des östlichen Europa

Donauschwäbisches Zentralmuseum

Schülerwettbewerb  „Die Deutschen und ihre Nachbarn im Osten"