Biomusterregionen

Bio-Musterregion: Zusammenarbeit zwischen Regionen wird gefördert

Minister Peter Hauk MdL: „Die Zusammenarbeit zwischen den Bio-Musterregionen birgt zusätzliches Potential, Stärken zu bündeln und gleichzeitig regionale Begrenzungen zu überwinden“

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Biomusterregion

„Die Biomusterregionen in Baden-Württemberg leisten einen beachtlichen Beitrag zur Vernetzung der lokalen Akteure im Zusammenhang mit Bio-Lebensmitteln. Ziel ist es, den Absatz regionaler Biolebensmitteln nachfrageorientiert zu steigern. Mit einem Budget in Höhe von 100.000 Euro setzen wir erstmals einen Anreiz, damit sich einzelne Biomusterregionen auch überregional vernetzen. Denn mit dem Aufbau von Wertschöpfungsketten über Grenzen einzelner Bio-Musterregionen hinweg können wir Synergieeffekte erreichen, die städtische und ländliche Gebiete beispielsweise im Hinblick auf Angebot und Nachfrage regionaler Bioprodukte noch näher zusammenbringen“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Mittwoch (21. Januar).

Bereits zum Jahreswechsel wurde eine Ausschreibung der Förderung von übergreifender Zusammenarbeit zwischen einzelnen Biomusterregionen veröffentlicht. Gefördert wird die Kooperation von Trägern und Akteuren aus zwei oder mehr Bio-Musterregionen mit konkreten Vorhaben, die dazu beitragen, den ökologischen Landbau auszubauen. Die Bewerbung soll bis spätestens 31. März 2026 erfolgen. Basis für diese Förderung ist eine Projektskizze sowie eine

Stellungnahme der betreffenden Bio-Musterregionen. Interessierte Akteure können sich mit Ideen und Fragen an das Regionalmanagement der jeweiligen Bio-Musterregion wenden.

Grundsätzlich sollen die Projekte zur Zielsetzung der jeweiligen Bio-Musterregionen passen. Vorhaben können z.B. den Auf- -und Ausbau von Verarbeitungswegen für Bio-Produkte adressieren, oder deren Einsatz im Bereich der Außer-Haus-Verpflegung. Die Projekte sollen unter anderem dazu beitragen, Angebot und Nachfrage zwischen ländlichen Erzeugerregionen und Absatzmärkten in städtisch geprägten Gebieten besser zu verzahnen.

Dabei können ganz unterschiedliche Produkte im Zentrum des Vorhabens stehen. Ein besonderes Augenmerk liegt bei allen Projekten auf dem Mehrwert für die Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel sowie innovativen Ansätzen. Begrüßenswert sind öffentlichkeitswirksame Vorhaben zu regionalem Bio aus Baden-Württemberg, welche auch die Verknüpfung von touristischen Angeboten mit der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft beinhalten.

Hintergrundinformationen

Mehr über die 14 Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg ist unter https://biomusterregionen-bw.de zu finden; hier sind auch die Kontaktdaten hinterlegt.